Die Aufstellungsarbeit hat in den letzten Jahren viel Aufmerksamkeit bekommen. Viele Menschen haben davon gehört – und ebenso viele verbinden sie spontan mit Energiearbeit oder Esoterik.
Doch das muss nicht so sein.
Denn Aufstellungsarbeit kann – und soll – auch ganz ohne energetische Ansätze stattfinden: klar, nachvollziehbar, systemisch und menschlich.
In meiner Praxis steht die systemische Aufstellungsarbeit im Mittelpunkt. Sie basiert auf Wahrnehmung, Empathie und psychologischem Verständnis – nicht auf Energieübertragungen oder spirituellen Konzepten.
Systemische statt energetische Aufstellungsarbeit – ein klarer Unterschied
Viele Menschen begegnen Aufstellungsarbeit in einem Rahmen, in dem auch von Energien oder Schwingungen gesprochen wird.
Im Laufe der Zeit haben sich innerhalb der Aufstellungsarbeit verschiedene Richtungen entwickelt. Während einige mit energetischen Modellen arbeiten, konzentriert sich die systemische Aufstellungsarbeit auf Beziehungen, Dynamiken und bewusste Wahrnehmung. Sie basiert auf Empathie und psychologischem Verständnis, ohne energetische oder spirituelle Konzepte einzubeziehen.
Was systemische Aufstellungsarbeit ausmacht
Ich sehe den Menschen als Teil eines Beziehungs- und Erfahrungssystems.
In einer Aufstellung werden innere Bilder, Bindungen und Dynamiken räumlich sichtbar gemacht, um daraus Klarheit und neue Perspektiven zu gewinnen.
Eine systemische Aufstellung ist wie ein Spiegel innerer Zusammenhänge:
Ein Anliegen – etwa eine Entscheidung, eine familiäre Situation oder ein berufliches Thema – wird mit Figuren, Symbolen oder Stellvertretern dargestellt.
Dadurch entsteht ein lebendiges Bild, das deutlich zeigt, wo Spannungen, Überforderungen oder verdeckte Bindungen liegen.
Das Entscheidende dabei:
Es geht nicht um Energien im Raum, sondern um Beziehungen, Emotionen und Wahrnehmung.
Was sichtbar wird, sind Muster des menschlichen Zusammenlebens – keine unsichtbaren Kräfte, sondern nachvollziehbare psychologische Dynamiken.
Empathie und Fühlen – aber nicht energetisch
Auch wenn ich mich klar von energetischen Methoden abgrenze, spielt Fühlen in meiner Arbeit eine zentrale Rolle.
Denn systemische Aufstellungsarbeit wirkt nicht durch Analysen, sondern durch erlebtes Verstehen.
Wenn Klienten Positionen einnehmen oder symbolisch darstellen, entstehen oft berührende Momente. Dabei geht es nicht um feinstoffliche Wahrnehmung, sondern um bewusstes emotionales Erleben.
- Wie fühlt sich eine Position im System an?
- Was verändert sich, wenn eine Person den Platz wechselt?
- Wo entsteht Entlastung, Nähe oder Klarheit?
Empathie ist die Grundlage, um diese Wahrnehmungen einzuordnen.
So entsteht ein Raum, in dem Menschen sich selbst und ihre Themen klar, achtsam und geerdet wahrnehmen können.
Methoden und Formen in meiner Arbeit
Je nach Anliegen arbeite ich mit unterschiedlichen Aufstellungsformen:
- Einzelaufstellungen mit Figuren oder Bodenankern – für persönliche Themen und Entscheidungen
- Familienaufstellungen – um familiäre Muster und generationsübergreifende Dynamiken sichtbar zu machen
- Organisationsaufstellungen – zur Klärung beruflicher oder teambezogener Strukturen
- Strukturaufstellungen – um innere Anteile, Ziele oder Konflikte zu ordnen
Jede Aufstellung ist ein Prozess der Bewusstwerdung.
Im Einzelsetting entsteht ein sicherer Raum, in dem man in Ruhe hinsehen kann, was wirkt – ohne spirituelle Zuschreibungen, aber mit psychologischem Feingefühl und Empathie.
Für wen ist meine Methode gedacht
Meine Arbeit richtet sich an Menschen, die keine energetische Begleitung suchen, sondern eine klare, bodenständige und empathische Form der Aufstellungsarbeit.
An Menschen, die verstehen möchten,
- warum sich bestimmte Muster wiederholen,
- warum Konflikte entstehen oder Entscheidungen schwerfallen,
- und die bereit sind, durch Bewusstheit und neue Perspektiven Veränderung zuzulassen.
Systemische Aufstellungsarbeit ist kein energetisches Ritual, sondern eine praxisnahe Methode zur Klärung von Lebens- und Beziehungsthemen.

Fazit
Aufstellungsarbeit muss nichts mit Energiearbeit zu tun haben – und genau darin liegt ihre Stärke.
Systemisch gedacht, empathisch begleitet und psychologisch fundiert, bietet sie die Möglichkeit, Beziehungen, innere Strukturen und Lebensthemen zu verstehen, ohne sie zu mystifizieren.
Ich arbeite mit Menschen, die
- Klarheit statt Esoterik,
- Verständnis statt Energiearbeit und
- Entwicklung statt starrer Glaubenssätze suchen.
Mit Herz, Empathie und systemischem Denken begleite ich Sie auf diesem Weg – achtsam, und professionell.